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Hintergrundinformationen zu DMP

Merkmale der DMP

 

Ein Disease Management Programm basiert auf 4 Säulen, die notwendig sind, um das Ziel einer verbesserten Versorgung chronisch Kranker zu gewährleisten:

  • Erste Säule: gestärkte Arzt-Patientenbeziehung

Der Patient wählt einen Arzt als Koordinator, der sein erster Ansprechpartner in allen Fragen ist, die seine Krankheit betreffen. Zusammen arbeiten sie einen Therapieplan aus und bestimmen Therapieziele. Alle Überweisungen und Einweisungen koordiniert dieser Arzt. Eine ausführliche Dokumentation, von denen der Patient eine Kopie erhält,  hält die Ergebnisse von Untersuchungen und die Vereinbarungen fest.

  • Zweite Säule: Patientenmitbeteiligung

Durch Schulungen und gezielte Information wird dem Patienten gezeigt, wie er Probleme im Zusammenhang mit seiner Krankheit vermeidet und wie er zum Therapieerfolg beitragen kann. Durch die Beteiligung an der Erstellung eines Therapieplanes erhält er eine Mitverantwortung.

  • Dritte Säule: Evidence based medicine

Grundlage der Behandlung sind Therapiemethoden, die in wissenschaftlichen Studien auf Wirksamkeit, Sicherheit und Nutzen geprüft wurden (evidence based medicine). Daraus erstellte Leitlinien dienen dem Arzt als Handlungshilfe.

  • Vierte Säule: Qualitätssicherung

Damit der Patient von einem Disease Management Programm profitieren kann, muss eine gleichbleibend hohe Qualität gewährleistet werden. Dies geschieht durch die Zulassung der Programme durch das Bundesversicherungsamt, die zertifizierten Schulungen der Ärzte und Patienten, die Nachvollziehbarkeit durch eine ausführliche Dokumentation und eine externe Evaluation, in der die Wirksamkeit der Programme überprüft wird.

 

grafische Darstellung der Merkmale eines DMP
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